Producer


Gnawa Impulse

Das Projekt „Gnawa Impulse“ verschmolz die alten, traditionellen Lieder der Gnawi mit Club/Rock Elementen. Wir spielten internationale Konzerte und produzierten zwei Alben.

Trailer „Jah Gnawi“ Album & Gnawa Impulse – Arte Kultur TV“

CD Jah Gnawi

„Lahillah Express“ erschien u.a. neben so bekannten Künstlern wie Trilok Gurtu, Don Cherry und Asian Dub Foundation auf einem Sampler von Cheb I Sabbah auf dem Six Degrees Label/USA.

 

Der Titel „The Yumala Song“ vom Album „Jah Gnawi“ ist im Jahr 2017 über drei Monate auf Platz 1 der Worldmusic Charts Nordafrika (Ethno Cloud).

 

Die Bruderschaft der Gnawa

Die Bruderschaft der Gnawa sind Nachfahren von südlich der Sahara stammenden Sklaven.
Sie haben eine eigene Musik- und Tanzkultur entwickelt, mit der sie bei ihren nächtlichen Heilritualen (Lilas) Krankheiten oder böse Geister (Dschinn) durch Tranceerfahrungen vertreiben. Der Meister und Leiter dieser Zeremonien ist der Maalem, der Gimbrispieler.
Er wird von mehreren Musikern begleitet, die singen und mit lauten Metallkastagnetten den Rhythmus geben. Die Aufgabe der Musiker besteht darin, die für jeden Patienten erforderlichen Lieder anzustimmen, damit er den Trancezustand erreicht.

Bei Tagesanbruch beendet der Maalem sein Spiel auf der Gimbri und nimmt eine Trommel (Tbal) in die Hand. Auf dieses Zeichen ist das Ritual beendet, alle Teilnehmer sind erschöpft und mit dem Sonnenaufgang beginnt die neue Welt.

Durch diese, für orthodoxe Muslime als unislamisch geltenden Auftritte und durch ihre Geschichte, stehen die Gnawi am unteren Rand der marokkanischen Gesellschaft.

Der franz. Musikmanager Phillipe Massy, der mit der marrokanischen Band „Gnawa Halwa“ zusammenarbeitete, hatte die Idee von einer Fusion der traditionellen Trance Musik der Gnawi mit westlichen Club/Rock-Elementen.

Er lud die vier Musiker aus Marokko nach Berlin ein, wir jamten zusammen und näherten uns musikalisch an. Aus diesen Sessions entstand die CD „Gnawa Impulse – Living Remix“, die auf dem französischen Label Fairplay/ GIP Music 2002 veröffentlicht wurde.

Es folgten Tourneen durch Frankreich, Italien, den Niederlanden und Deutschland. Dann machten wir Aufnahmen für eine zweite CD die jedoch vorerst nicht fertiggestellt wurde.

Tragischer Weise starb der Sänger Abdenbi Binizi im Jahr 2011. In diesem Jahr entschloss ich mich, die CD „Jah Gnawi“ fertig zu produzieren.

Als Gastmusiker wirkte der Schlagzeuger Christian Marien mit.

 


Wundertüte

Gemeinsam mit dem Singer/Songwriter Sid Peghini bastle ich immer wieder an Tracks. Das sind deutschsprachige, experimentelle Pop Songs eher elektronischer Art.

Neue Kreationen laden wir immer auf Soundcloud hoch.


Weitere Produktionen

Neben eigenen Projekten produziere ich immer wieder auch gerne andere Künstler und versuche mit ihnen zusammen das bestmögliche aus ihren Aufnahmen heraus zu holen. Stilistisch bin ich vielseitig und offen. Ich begeistere mich vor allem für emotionale, ungewöhnliche und eher unkommerzielle Projekte.